Klimafreundliche Kleinanlagen

höhere Beitrags-sätze

Unter der Leistungsgrenze bestehen gemäss den Regelungen der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) keine Einschränkungen zum Einsatz von Kälteanlagen mit klimaschädlichen HFKW-Kältemittel. Trotz den vorhandenen klimafreundlichen Alternativen sind deshalb HFKW-Anlagen in Tankstellenshops und Discounter nach wie vor weit verbreitet. Investieren Sie in eine klimafreundliche Kleinanlage und profitieren Sie von unseren Förderbeiträgen! Durch den attraktiven Beitragssatz leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zu Ihrer Investition.


Vorteile einer neuen Anlage:

  • Tiefere Betriebskosten
  • Entspricht den hohen Anforderungen klimabewusster Kunden im Detailhandel
  • Erfüllt bereits heute die Klimaschutzauflagen von morgen
  • Kleineres Störungsrisiko


Anträge müssen zwingend vor dem Ausführungsentscheid eingereicht werden.



Vom Antrag zur Auszahlung

Vom Antrag zur Auszahlung – verwalten Sie Ihre Daten einfach und sicher mit unserer Projektverwaltung.


Anträge können von der ausführenden Kältefirma oder direkt durch den Besitzer der Anlage eingereicht werden, müssen aber durch den Anlagenbesitzer unterzeichnet werden. Folgende Schritte sind dabei vom Antrag bis zur Auszahlung des Förderbeitrages nötig:



1. Bestimmen des voraussichtlichen Förderbeitrags mit Beitragsrechner

2. Registrierung und Login
3. Einreichen des Antrags
(4. Antragsprüfung und Vertragsangebot der Stiftung KliK)
5. Umsetzung und Inbetriebnahme
6. Einreichen der Projektdokumentation mit Nachweisdokumente der Umsetzung
7. Prüfung Erfüllen der der Teilnahmebedingungen
8. Bei erfolgreicher Prüfung: Rechnungsstellung und Auszahlung des Förderbeitrags



Teilnahmebedingungen

Die Antragseinreichung muss zwingend vor dem definitiven Entscheid zur Ausführung der Anlage erfolgen (siehe: Ausführungsentscheid).


Für transkritische CO₂-Boosteranlagen in Lebensmittel-Discounter, Convenience- und Tankstellenshops ist ein vereinfachtes Anmeldeverfahren möglich, falls folgende Bedingungen kumulativ erfüllt sind:


  • Weniger als 30 Laufmeter Kühlmöbel
  • Weniger als 8 kW Tiefkühlleistung


Abweichende Anlagenausführungen müssen vorgängig bezüglich Teilnahmeberechtigung abgeklärt werden. Stellen Sie zu Ihrem Projekt direkt einen Antrag, die Programmleitung wird dann die Beurteilung umgehend vornehmen.

Kältemittelwechsel in bestehenden
HFKW-Anlagen von Kleinanlagen

NeuesModul

HFKW-Anlagen verursachen über die gesamte Lebensdauer betrachtet hohe Treibhausgasemissionen. Typische Kältemittel wie R404A dürfen gemäss der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung ab 2020 nicht mehr eingeführt und nur noch recycliert verwendet werden, ab 2030 folgt ein Nachfüllverbot.


Das Programm fördert die Umrüstung von R404A auf R448A oder R449A, wodurch die Emissionen um mehr als die Hälfte reduziert werden. Investieren Sie schon heute in eine klimafreundliche Umrüstung Ihrer Anlage um von unseren Förderbeiträgen zu profitieren!


Vorteile der Umrüstung:

  • Konform mit Regelungen der ChemRRV
  • Klimafreundlicherer Weiterbetrieb der bestehenden Anlage
  • Förderbeitrag deckt einen grossen Teil der Umrüstungskosten


Anträge müssen zwingend vor dem Ausführungsentscheid eingereicht werden.

Vom Antrag zur Auszahlung

Vom Antrag zur Auszahlung – verwalten Sie Ihre Daten einfach und sicher mit unserer Projektverwaltung.


Anträge müssen durch die ausführende Kältefirma eingereicht und durch den Besitzer der Anlage unterschrieben werden. Folgende Schritte sind dabei vom Antrag bis zur Auszahlung des Förderbeitrages zu durchlaufen:

  1. Bestimmen des voraussichtlichen Förderbeitrags mit Beitragsrechner
  2. Registrierung und Login
  3. Anmeldung und Förderangebot generieren
  4. Auftragserteilung mit Unterschrift des Förderangebots durch Kältefirma und Anlagenbesitzer
  5. Umsetzung und Dokumentation aller erledigten Arbeiten durch Kältefirma
  6. Einreichen der Projektdokumentation und Nachweisdokumente der Umsetzung
  7. Prüfung Erfüllung der Teilnahmebedingungen
  8. Bei erfolgreicher Prüfung: Rechnungsstellung und Auszahlung des Förderbeitrags

Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingungen für den Kältemittelwechsel in bestehenden HFKW Anlagen


Für eine Programmteilnahme müssen folgende Bedingungen kumulativ erfüllt sein:


  • Umrüstung von R404A auf R448A oder R449A
  • Umrüstung ohne Umbau der Anlage
  • Durchführung eines Lecktests und Reparatur allfälliger Lecks
  • Kühlkreislauf noch mindestens zu 25% mit R404A gefüllt
  • Funktionstüchtigkeit: Weiterbetrieb fünf Jahre wäre möglich
  • Absicht des Anlagenbesitzers, Anlage mindestens fünf Jahre weiterzubetreiben
  • Recycliertes R404A wäre zum Zeitpunkt der Umrüstung noch lieferbar
  • Ordnungsgemässe Umrüstung durch Fachperson
  • Ordnungsgemässe Vernichtung des abgesaugten Kältemittels
  • Wägen und Ausweisen des entnommenen und eingefüllten Kältemittels


Allgemeine Hinweise:

  • Die Antragseinreichung muss vor dem definitiven Entscheid zur Ausführung der Anlage erfolgen (siehe: Ausführungsentscheid).
  • Die erzielten Emissionsreduktionen werden an die Programmträgerschaft übertragen und können nicht anderweitig geltend gemacht werden (zB. Emissionshandelssystem)
  • Ein eingereichter Antrag bildet noch keine Zusage für einen Förderbeitrag der Stiftung KliK.
  • Nach der Umrüstung sind alle erforderlichen Nachweisdokumente der Stiftung KliK innert 90 Tagen einzureichen. Erst nach positiver Prüfung einer antragskonformen Umsetzung erfolgt die Auszahlung der vertraglich vereinbarten Förderbeiträge.
  • Es werden nur vollständig eingereichte Anträge berücksichtigt.


Umbau der Anlage

Ersatz Verdichter

Kapazitätsveränderungen des Kältekreislaufs

Änderungen an Kälteverbrauchsstellen (zB. Kühlmöbel)


Der für die Umrüstung notwendige Ersatz von Kleinteilen gilt nicht als Umbau der Anlage.

Ausführungsentscheid

Datum der ersten massgebliche finanzielle Verpflichtung für das Projekt: Bestelldatum der Neuanlage oder Datum der Auftragsvergabe zur Bauausführung.

Nachweisdokumente

Benötigte Nachweisdokumente


  • Auftragsbestätigung: Förderangebot, unterzeichnet von Kältefirma und Anlagenbesitzer
  • Aktuelles Foto der Anlage
  • Nachweis von Baujahr, Kältemittel, Füllmenge und Kälteleistung:
  • Foto der Plakette mit den entsprechenden Angaben oder
  • Kopien aus dem Wartungsheft oder
  • Kopie der Meldung an Meldestelle SMKW oder
  • andere Kopien aus der Anlagendokumentation oder
  • Bestätigung der Funktionstüchtigkeit gemäss „Richtlinien zur Beurteilung des Anlagenzustandes“
  • Arbeitsrapport (ausgeführte Arbeiten, Mengen des abgesaugten und eingefüllten Kältemittels, mit Datum und Unterschrift)
  • Projektabrechnung
  • Entsorgungsnachweis (VeVa-Begleitschein mit Auftrag zur Vernichtung)